Hier finden Sie eine Anleitung zur Bedienung des Web-GIS Fundpunkt-Erfassung.

 

Navigation

Die Schaltflächen zur Navigation befinden sich oben links. Unterhalb der +- und --Schaltflächen zum Zoomen, befindet sich ein Lupen-Symbol, mit dem gezielt auf alle erstellten Objekte gezoomt werden kann (nicht auf die importierten).

Unterhalb der Lupen-Schaltfläche, kann mit einem Klick auf das Nadel-Symbol auf den aktuellen Standort gezoomt werden, gleichzeitig wird dabei die Nachverfolgung (Tracking) aktiviert. Mit nochmaligem Klick auf die Schaltfläche wird das Tracking wieder deaktiviert.

 

Layer aktivieren/deaktivieren

Oben rechts befindet sich die Layer-Kontrolle. Hier kann die Sichtbarkeit einzelner Layer an- und ausgeschaltet werden. Standardmäßig sind die Luftbilder und die Grundkarte für Nordrhein-Westfalen aktiviert. Optional können auch die OpenStreetMap-Daten dazugeladen werden. Auch die Anzeige der importierten Daten lässt sich hier an- und abschalten.

 

Objekte erstellen und bearbeiten

Unten links befinden sich Schaltflächen zum Zeichnen. Es können Flächen (Fünfeck-Symbol) oder Punkte (Marker-Symbol) erstellt werden. Darunter sind Schaltflächen, um bereits erstelle Objekte zu bearbeiten (verschieben, löschen, ...). Um die Attribute (Art und Erläuterung) eines bereits erstellten Objekts zu bearbeiten, müssen sie auf das Objekt doppelklicken. Mit einem Klick auf das Disketten-Symbol ganz unten können die erstellten Objekte im GeoJSON-Format heruntergeladen werden. Die Datei wird im Download-Ordner ihres mobilen Gerätes gespeichert, die Benennung erfolgt automatisch nach dem Schema: "fundpunkte_<Datum>_<Uhrzeit>.geojson".

 

Daten importieren

Unten rechts sind Schaltflächen für den Import von Daten im GeoJSON-Format angeordnet. Mit dem Ordner-Symbol können Dateien importiert werden, über das Mülleimer-Symbol werden importierte Daten wieder gelöscht. ACHTUNG: die Daten für den Import müssen im Koordinatensystem WGS84 (EPSG-Code 4326) vorliegen (s.u.).

 

Tipps zur Verwendung

  • Import und Export von Daten: GeoJSON ist ein einfaches Geodaten-Austauschformat, welches von vielen GIS-Anwendungen unterstützt wird, auch von QGIS. Im Gegensatz zu einigen anderen GIS-Formaten besteht GeoJSON immer nur aus einer Datei, die Sie einfach kopieren oder auch z. B. per E-Mail senden können.
    In QGIS können Sie z. B. Ihre vorhandenen Daten, wie die Abgrenzung eines Untersuchungsgebietes, ganz einfach als GeoJSON exportieren. Dazu müssen Sie im Layer-Bedienfeld mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Layer klicken und „Export“ → „Objekte speichern als …“ wählen. Unter „Format“ wählen Sie dann „GeoJSON“ und unter KBS „EPSG: 4326 – WGS 84“ (ggf. müssen Sie für die Auswahl des KBS auf „KBS wählen“ am Ende der Zeile klicken und dann in „Filter“ nach der Nummer 4326 suchen).
    Um GeoJSON in QGIS zu importieren können Sie einfach über das Browser-Bedienfeld gehen. Hier werden Daten im GeoJSON-Format angezeigt und können mit Drag&Drop dem aktuellen Projekt hinzugefügt werden.

  • Sicherung während der Erfassung: Während der Eingabe von Daten werden diese zunächst nur im sogenannten „local storage“ des Browsers ihres Betriebssystems gespeichert. Grundsätzlich bleibt dieser erhalten, wenn er nicht aktiv gelöscht wird. Dennoch kann es aber vorkommen, dass dieser Speicher ohne Rückfrage vom Betriebssystem gelöscht wird. Es empfiehlt sich daher, regelmäßig über die Diskettenschaltfläche eine Speicherung der Daten zu erzeugen. Da die erzeugten Dateien einen Zeitstempel erhalten, können Sie später die Zwischensicherungen sicher identifizieren und löschen und nur den letzten Stand übernehmen.

  • Alte Daten löschen: Da der „local storage“ grundsätzlich auch über längere Zeiträume, auch Tage oder Wochen, erhalten bleibt, ist es sinnvoll, vor einer neuen Erfassung alle alten Daten zu löschen (über das Mülleimer-Symbol unten links mit „clear all").

  • Strom sparen: Die Tracking-Funktion verbraucht Strom. Wenn Sie ihren Akku schonen wollen, dann sollten Sie diese immer dann deaktivieren, wenn Sie sie nicht zwingend benötigen.

  • Importierte Daten wiederherstellen: Die importierten Daten werden in einem anderen Layer gespeichert, als die erfassten Daten. Es kann vorkommen, z.B. durch Aktualisierung der Internetseite, dass die importierten Daten verloren gehen. Sie lassen sich aber einfach über einen erneuten Import wiederherstellen.