Hier finden Sie eine kurze Anleitung zur Bedieung des Web-GIS Fundpunkt-Erfassung.

 

Oben links befinden sich Schaltflächen, um in der Karte zu navigieren. Mit einem Klick auf das Nadel-Symbol wird auf den aktuellen Standort gezoomt und gleichzeitig eine Nachverfolgung (Tracking) aktiviert. Mit nochmaligem Klick auf die Schaltfläche wird das Tracking wieder deaktiviert.

Ebenfalls oben links, unter der Tracking-Schaltfläche, befindet sich ein Lupen-Symbol, mit dem auf alle erstellen Objekte gezoomt (nicht auf importierte) werden kann.

Unten links befinden sich Schaltflächen zum Zeichnen. Es können Flächen (Fünfeck-Symbol) oder Punkte (Marker-Symbol) erstellt werden. Darunter sind Schaltflächen, um gezeichnete Symbole zu ändern oder zu löschen.

Oben rechts befindet sich die Layer-Kontrolle. Hier kann die Sichtbarkeit einzelner Layer an- und ausgeschaltet werden.

Unten rechts sind Schaltflächen zum Import und Export von Daten im GeoJSON-Format angeordnet. Mit dem Ordner-Symbol können GeoJSON-Dateien importiert werden. ACHTUNG: die Daten müssen im Koordinatensystem WGS84 (EPSG-Code 4326) vorliegen.

 

Tipps zur Verwendung

  • Import von Daten: GeoJSON ist ein einfaches Geodaten-Austauschformat, welches von vielen GIS-Anwendungen unterstützt wird. Im Gegensatz zu einigen anderen GIS-Formaten besteht GeoJSON immer nur aus einer Datei, die Sie einfach kopieren oder auch z. B. per Email senden können. In QGIS können Sie z. B. Ihre vorhandenen Daten ganz einfach als GeoJSON exportieren. Dazu müssen Sie im Layer-Bedienfeld mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Layer klicken und „Export“ → „Objekte speichern als …“ wählen. Unter „Format“ wählen Sie dann „GeoJSON“ und unter KBS „EPSG: 4326 – WGS 84“ (ggf. müssen Sie für die Auswahl des KBS auf „KBS wählen“ am Ende der Zeile klicken und dann in „Filter“ nach der Nummer 4326 suchen).

  • Während der Eingabe von Daten werden diese zunächst nur im sogenannten „local storage“ des Browsers ihres Betriebssystems gespeichert. Grundsätzlich bleibt dieser erhalten, wenn er nicht aktiv gelöscht wird. Dennoch kann es aber vorkommen, dass dieser Speicher ohne Rückfrage vom Betriebssystem gelöscht wird. Es empfiehlt sich daher, regelmäßig über die Diskettenschaltfläche eine Speicherung der Daten zu erzeugen. Da die erzeugten Dateien einen Zeitstempel erhalten können Sie dann später die Zwischensicherungen sicher identifizieren und löschen und nur den letzten Stand übernehmen.

  • Da der „local storage“ grundsätzlich auch über längere Zeiträume, auch Tage oder Wochen, erhalten bleibt, ist es sinnvoll, vor einer neuen Erfassung alle alten Daten zu löschen (über das Mülleimer-Symbol unten LINKS mit „clear all").

  • Die Tracking-Funktion verbraucht Strom. Wenn Sie ihren Akku schonen wollen, dann sollten Sie diese immer dann deaktivieren, wenn Sie sie nicht zwingend benötigen.

  • Die importierte Daten werden in einem anderen Layer gespeichert, also die erfassten Daten. Durch Aktualisierung kann es vorkommen, dass die importierten Daten verloren gehen. Sie lassen sich aber einfach über einen erneuten Import wieder herstellen.